30 Aug. Die Arnika auf dem Schirm
Was sich in der Überschrift so salopp liest, hat einen konkreten Hintergund. Die Arnika im Projektgebiet ist auf dem Monitor. Ihre Entwicklung und der Verlauf unserer Ansaatflächen wird beobachtet. Geschieht dies auf Dauer ist es ein „Monitoring“. Damit stellen wir fest, ob unsere Maßnahmen erfolgreich verlaufen und wo es Probleme bei der Vermehrung der Arnikabestände gibt.
In Dauerbeobachtung seit dem Frühjahr 2013
Nachdem 2012 die ersten Ansaatflächen angelegt wurden, begann deren Dauerbeobachtung im Frühjahr 2013. Die 2012er-Flächen wurden 2015 schon das dritte Mal kontrolliert, jedes Jahr kommen Neue hinzu. Auf dem Foto befinde ich mich im Mai 2015 auf einer Waldwiese an der Löwitz östlich Rehau. Hier wurden im Oktober 2013 Offenboden-Streifen mit einer Fräse angelegt und im Mai 2014 Arnikasamen ausgebracht.
Von vielen Tausend Samen keimten wegen Trockenheit und Hitze nur wenige Hundert. Die Fräsfläche blieb nur wenige Monate offen, schon im Sommer 2014 wuchsen zahlreiche Wiesenkräuter aus der Samenbank des Bodens wieder aus. Besonders viel Aufwuchs zeigten Rosettenpflanzen wie Spitzwegerich und Herbstlöwenzahn. Damit diese die jungen Arnikapflanzen nicht verdämmen, haben wir die Ansaatbereiche mehrfach entkrautet. Ähnlich verfahren wir auf über 100 weiteren Ansaatstellen, die sich vom Haidberg Zell über den Kornberg bis zum Rehauer Forst bei Ludwigsbrunn und Faßmannsreuth befinden.